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SOLAR MILLENNIUM AG

28.06.2012

Solar Millenium: erfolgreiche Auktion für US-Beteiligungen

Erlangen, 28. Juni 2012. Die beiden größten US-Projekte der insolventen Solar Millennium AG haben Investoren gefunden. Der Verkauf erfolgte über eine Auktion, die Ende Juni im Rahmen des laufenden US-Insolvenzverfahrens nach „Chapter 11“ abgeschlossen wurde.  Dies teilte der Insolvenzverwalter der Solar Millennium AG, Volker Böhm, heute mit. Verkauft wurden die Projektgesellschaften für die geplanten Solarkraftwerke Blythe (Käufer: die NextEra Energy Gruppe aus USA) und Palen (Käufer: BrightSource Energy Gruppe, USA). Beide Käufer haben angekündigt, die Projekte bald fortsetzen zu wollen.

Bei der Versteigerung wurde ein Gesamterlös in Höhe von 80 Mio. US-Dollar erzielt. Ein Teil des Kaufpreises wird erst bei Erreichen von Projektmeilensteinen zur Zahlung fällig. Ob der Kaufpreis zumindest teilweise den Gläubigern der Solar Millennium AG zugute kommt, hängt noch davon ab, welche der in den USA anhängigen Insolvenzforderungen durch das zuständige US-Gericht anerkannt werden. Denn die erzielten Kaufpreise dienen zunächst der Deckung der Verfahrenskosten und der Befriedigung bestimmter privilegierter Forderungen in den USA, wobei über einige hohe strittige Forderungen bislang nicht entschieden wurde. Die Umsetzung des Verkaufs erfolgt bei Eintritt bestimmter Vollzugsbedingungen, was für Juli oder August erwartet werden.

Böhm konnte allerdings in den Verhandlungen mit den Bietern und dem amerikanischen Gläubigerausschuss erreichen, dass im Zuge des Verkaufs von Solar Millennium ausgereichte projektbezogene Bürgschaften, die bisher noch nicht in Anspruch genommen wurden, abgelöst werden. Dies führt bereits kurzfristig zu einem Mittelzufluss in Millionenhöhe zugunsten der Gläubiger der Solar Millennium AG.

Böhm hatte Anfang April für die US-Gesellschaften und -Beteiligungen von Solar Millennium ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 des US-Bankruptcy Code eingeleitet. Bei einer Sanierung über Chapter 11 ist ausdrücklich eine Auktion als Option zur Verwertung vorgesehen, was Böhm für einen geordneten Verkaufsprozess für die amerikanischen Projekte nutzte. Zuvor war ein erster Versuch zum Verkauf der Beteiligungen an der Insolvenz des Käufers – der Solarhybrid AG – im letzten Moment gescheitert.

Der Auktion war eine ausführliche Prüfung der Geschäftsunterlagen durch die Bieter vorausgegangen (“Due Dilligence”). Für die Projekte Amargosa und Ridgecrest wird der Investorenprozess fortgesetzt.

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