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SOLAR MILLENNIUM AG

18.07.2011

Solarkraftwerk Andasol 3 produziert erstmals umweltfreundliche Energie

Das solarthermische Kraftwerk Andasol 3 im südspanischen Andalusien hat während einer Testphase, in der die Parabolspiegelreihen nach der Sonne ausgerichtet wurden, zum ersten Mal durch Sonnenenergie gewonnenen Dampf produziert. Dieser Test ist ein weiterer erfolgreicher Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung und Inbetriebnahme des Solarkraftwerks mit einer Leistung von 50 Megawatt.

Andasol 3 soll bereits im Oktober 2011 in den kommerziellen Betrieb übergehen und gemeinsam mit den benachbarten, nahezu baugleichen Schwesteranlagen Andasol 1 und Andasol 2 rund eine halbe Million Endverbraucher mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Andasol 1 und Andasol 2 sind bereits am Netz.

Andasol 3 verfügt über einen thermischen Speicher, durch den das Kraftwerk Strom sogar nachts oder bei Bewölkung für bis zu acht Stunden zuverlässig zur Verfügung stellen kann. Bis Ende Juli werden die beiden Speicher mit dem dafür benötigten Flüssigsalzgemisch befüllt. Nach der Synchronisierung der Turbine im August wird es weitere Tests geben, bei denen bereits Strom in das spanische Hochspannungsnetz eingespeist werden soll.

Insgesamt wurden bei Andasol 3 mehr als 200.000 parabolisch geformte Spiegel montiert, die eine Fläche von rund 70 Fußballfeldern einnehmen. Investoren von Andasol 3 sind die Stadtwerke München, Ferrostaal, Solar Millennium, RWE Innogy und RheinEnergie. Planung und Bau des Solarkraftwerks haben das spanische Unternehmen Duro Felguera sowie Ferrostaal, Solar Millennium und deren gemeinsames Tochterunternehmen Flagsol verantwortet.


 

Stadtwerke München GmbH

Die Stadtwerke München (SWM) zählen zu den größten Energie- und Infrastrukturunternehmen Deutschlands. Über eine Million Privathaushalte, Gewerbe- und Geschäftskunden profitieren täglich von den SWM Dienstleistungen und Angeboten. Seit Jahrzehnten stehen die SWM für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der bayerischen Metropole mit Energie (Strom, Erdgas, Fernwärme). Vorbildcharakter für andere Kommunen haben u. a. die SWM Ausbauoffensive Erneuerbare Energien und die Offensive für die umweltfreundliche Fernwärme. Darüber hinaus versorgen die SWM die Millionenstadt mit quellfrischem Trinkwasser aus dem bayerischen Voralpenland – eines der besten Europas – und betreiben mit 18 Hallen- und Freibädern eine der modernsten Bäderlandschaften in Deutschland. Die Verkehrstochter MVG ist verantwortlich für U-Bahn, Bus und Tram und damit ein wesentlicher Pfeiler im Münchner ÖPNV. Der SWM Konzern beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2010 lag der Konzernumsatz bei rund 3,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: www.swm.de.

Ferrostaal AG

Ferrostaal ist ein weltweit tätiger Anbieter von Industriedienstleistungen im Anlagen- und Maschinenbau. Als technologie-unabhängiger Systemintegrator bietet das Unternehmen Entwicklung und Management von Projekten, Finanzierungskonzepte und Bauausführung für schlüsselfertige Anlagen in den Bereichen Petrochemicals, Power, Solar, Oil & Gas und Special Projects. Als lieferanten-unabhängiger Full Service Anbieter montiert Ferrostaal komplexe Module für Automobilhersteller und -zulieferer und handelt als unabhängiger Vertriebs- und Servicepartner mit Maschinen und Anlagen für Druck und Verpackung, Kunststoffverarbeitung und Recycling.

Mit rund 5.300 Mitarbeitern ist Ferrostaal in mehr als 40 Ländern tätig und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 1,8 Mrd. Euro. 70 % der Anteile an der Ferrostaal AG hält die International Petroleum Investment Company aus Abu Dhabi (IPIC), 30% liegen bei der MAN SE (München). Weitere Informationen unter: www.ferrostaal.com.

Solar Millennium AG

Die Solar Millennium AG, Erlangen, (ISIN DE0007218406) ist ein global tätiges Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken. Zusammen mit seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften hat sich das Unternehmen auf Parabolrinnen-Kraftwerke spezialisiert und in diesem Bereich eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb erreicht. Solar Millennium ist bestrebt, die Kompetenz im Bereich solarthermischer Kraftwerke weiter auszubauen mit dem Ziel, eine nachhaltige Technologieführerschaft zu erarbeiten und zu sichern. Dabei werden alle wichtigen Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette solarthermischer Kraftwerke abgedeckt: von der Projektentwicklung und -finanzierung über die Technologie bis hin zum schlüsselfertigen Bau und dem Betrieb der Anlagen. Solar Millennium hat in Spanien die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas entwickelt und zusammen mit Partnern realisiert. Weitere Projekte mit einer Leistung von über 2.000 Megawatt befinden sich weltweit in Planung: Regionale Schwerpunkte sind dabei derzeit Spanien, USA, Indien, China, der Nahe Osten und Nordafrika. Weitere Informationen unter: www.SolarMillennium.de.

RWE Innogy GmbH

RWE Innogy bündelt die Kompetenzen und Kraftwerke des RWE Konzerns im Bereich erneuerbare Energien und baut diese in Europa zügig aus. Der Fokus liegt auf Windkraftprojekten im On- und Offshore-Bereich. Wachsen wird RWE Innogy aber auch in den Geschäftsfeldern Wasserkraft und Biomasse. Zudem beschäftigt sich das Unternehmen intensiv mit Geothermie sowie mit Wellen- und Gezeitenkraftwerken. Eine weitere zentrale Aufgabe ist die Innovation. Dabei beschränkt sich RWE Innogy nicht nur auf die klassische Forschung und Entwicklung, sondern investiert auch ausgewählt in viel versprechende Technologiefirmen. Weitere Informationen unter: www.rweinnogy.com.

RheinEnergie AG

Die RheinEnergie, Köln ist der regional engagierte kommunale Versorger für Energie und Wasser in Köln und der rheinischen Region. Als heimisches Versorgungsunternehmen sieht sich die RheinEnergie beim Klimaschutz in einer besonderen Verantwortung, der sie unter anderem mit dem Programm „Energie & Klima 2020“ nachkommt. Allein im Rahmen dieses Programms stellt das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren 25 Millionen Euro bereit und löst damit Investitionen für Energieeffizienz und Klimaschutz in der Größenordnung von 100 Millionen Euro aus. Mindestens 100.000 bis 150.000 Tonnen COwerden so zusätzlich eingespart. Außerdem ist die RheinEnergie einer der größten kommunalen Eigentümer an deutschen Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 100 MW. Weitere Informationen unter: www.rheinenergie.com.

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