Solarthermische Kraftwerke haben einen erheblich geringeren Flächenbedarf als andere Energietechnologien um die gleiche Menge an Strom zu erzeugen.
Da solarthermische Kraftwerke vor allem die Trockenzonen der Erde nutzen, entsteht außerdem kaum Landnutzungskonkurrenz. Schon weniger als drei Prozent der Fläche der Sahara würden - rein rechnerisch - ausreichen, um mit solarthermischen Kraftwerken den Weltstrombedarf zu decken. Die zur Verfügung stehenden und nutzbaren Flächen in Kalifornien würden ausreichen, um den kalifornischen Strombedarf ausschließlich über solarthermische Kraftwerke zu decken. In der Realität wird der Strom allerdings grundsätzlich aus einem Mix verschiedener Energieformen erzeugt werden.
Die folgende Abbildung zeigt den theoretischen Flächenbedarf pro Energiequelle am Beispiel des texanischen Strombedarfs. (Zum Vergrößern auf die Lupe klicken)
Quelle: State Energy Conservation Office (Fact Sheet No.8)